kontraindikation "virtuelle selbst'hilfe'gruppe"
... und wie ist es so in solch einer virtuellen selbst"hilfe"gruppe?
nun, ziehe sämtliches personal in einer psychiatrischen klinik ab, warte ein paar tage (auf der borderlinestation genügen ein paar sekunden), und du wirst eine ungefähre vorstellung davon bekommen. ;-)
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ich darf mit hinreichender sicherheit sagen, daß aus virtuellen psychiatrischen selbsthilfegruppen, sofern sie nicht professionell betreut werden, fast regelmäßig gruppen mit gegenseitigem selbstzerstörungspotential der mitglieder untereinander werden, in denen, von den gruppenmitgliedern fatalerweise nicht wahrnehmbar, wechselseitig destruktive verhaltensmuster nicht nur aufrechterhalten, sondern oft sogar erheblich verstärkt werden.
solche gruppen stellen in erster linie für in ihrer beziehungsfähigkeit beeinträchtigte ein, sich prognostisch höchst ungünstig auswirkendes, potentielles risiko da und sollten von diesen gemieden werden.
sie können aus professioneller sicht nicht empfohlen werden.
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krisen, die eigentlich in diesen gruppen mit zu bewältigen gesucht wird, können ebendort ihre, auch verdeckte, nicht offen erkennbare ursache haben, insbesondere, wenn normale soziale zusammenhänge und die sich daraus ergebende zwischenmenschliche kommunikation durch immer mehr innerhalb dieser gruppen stattfindende substituiert wird, deren stellenwert sich, gleichsam symptomatisch, überhöht.
immer wieder, mitunter nahezu erschreckend zu beobachten sind hierbei die mehr oder weniger stark eingeschränkte fähigkeit zu selbstreflexion, empathie und abstraktion.
nun, ziehe sämtliches personal in einer psychiatrischen klinik ab, warte ein paar tage (auf der borderlinestation genügen ein paar sekunden), und du wirst eine ungefähre vorstellung davon bekommen. ;-)
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ich darf mit hinreichender sicherheit sagen, daß aus virtuellen psychiatrischen selbsthilfegruppen, sofern sie nicht professionell betreut werden, fast regelmäßig gruppen mit gegenseitigem selbstzerstörungspotential der mitglieder untereinander werden, in denen, von den gruppenmitgliedern fatalerweise nicht wahrnehmbar, wechselseitig destruktive verhaltensmuster nicht nur aufrechterhalten, sondern oft sogar erheblich verstärkt werden.
solche gruppen stellen in erster linie für in ihrer beziehungsfähigkeit beeinträchtigte ein, sich prognostisch höchst ungünstig auswirkendes, potentielles risiko da und sollten von diesen gemieden werden.
sie können aus professioneller sicht nicht empfohlen werden.
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krisen, die eigentlich in diesen gruppen mit zu bewältigen gesucht wird, können ebendort ihre, auch verdeckte, nicht offen erkennbare ursache haben, insbesondere, wenn normale soziale zusammenhänge und die sich daraus ergebende zwischenmenschliche kommunikation durch immer mehr innerhalb dieser gruppen stattfindende substituiert wird, deren stellenwert sich, gleichsam symptomatisch, überhöht.
immer wieder, mitunter nahezu erschreckend zu beobachten sind hierbei die mehr oder weniger stark eingeschränkte fähigkeit zu selbstreflexion, empathie und abstraktion.
Bell On A Rip - 2007/08/19 07:38
