BauchWT im Lichtnestermond
als ich kurz aufwachte, sah ich Dich vor augen: wie schön Du bist, mensch, Du ganzer. und nun gehe ich, Dich in die berührung im traum der nächsten etappe schlaf zu nehmen ...
Bell On A Rip - 2007/07/22 07:39
... zu küssen ist tödlich, das weiß ich nur all zu genau, aber wie sonst könnte ich mir leichter meine unsterblichkeit beweisen??
Bell On A Rip - 2007/07/21 07:13
oder gerade, ich,
in gedanken verloren aus der ritterschen kommend, in der ich quengelnd nochmal nach meiner unordnung und meinem genie fragte, die drei stufen hinunter zur straße gehend, lasse mich fast von einer frau auf dem fahrrad überfahren, schaue ihr aufgeschreckt nach, erkenne die gleichen körperumrisse und die gleiche haarfarbe, nicht, weil sie gleich waren, sondern ich es so wollte,
schreie nicht ihren namen, den ich gar nicht kenne, aber IHREN, und
"ICH BREEEEENNE !!!!!! ..."
rette mich wer! :-)
Bell On A Rip - 2007/07/18 20:10
zeit, ja,
und die augenmerke auf ihre augenblicke,
wären da bloß nicht immer zwischendrin die augenmerke auf die vielen (ich erfinde schnell ein neues hauptwort:) dazwischen,
die differenz etwa zwischen schon gelebtem, und das dies in mir nach wiederholung trägt
(hoppla, es ließ mich gerade 'trägt' schreiben, obwohl ich 'drängt' schreiben wollte),
etwa ein photo, das einen gelebten augenblick zeigt,
der augenblick berührte,
das photo berührt,
indem es das, was noch so fühlbar ist, daß es der erinnerung gar nicht bedarf, weil es eben, obgleich im gestern liegend, präsent ist, ja hochpräsent,
wieder-be-lebt,
und ich möchte den menschen,
es ist unstillbar,
berühren,
erneut berühren, und ich greife
im wunsch, im verlangen,
nach dem photo zwar, aber nicht nach dem photo:
nach dem gemeinsam erlebten
augenblick, der zeit, die stillstand und (sich) doch bewegte,
nach dem menschen darauf,
und lasse die zeit und den augenblick und den augen-blick fließen, viel zeit,
und nach vielen weilen sehe ich
den abdruck meiner hände
auf ihr
auf dem glas des bildschirms,
seufz ...
Bell On A Rip - 2007/07/18 16:01
ja, liebe,
... aber eben, an ihrem rande, auch urplötzliche eiskalte güsse, damit zwar hintergründig immer rechnend, was jedoch eine gewisse schockiertheit nicht die bohne vermindert.
aus verliebheit ein gutes stück liebe gewonnen, ein schon recht gut tragendes fundament, sogar mit schon platz darauf für die freie beweglichkeit zweier menschen, der platz erschien ausbaufähig, und um eben diesen ausbau rangten bereits direkt nach den sonnentagen meine tieferen und grundsätzlicheren gedanken, mehr liebe frei werden zu lassen, dauerhaft, dafür zu tun, was ich, jetzt und später, dafür tun möchte und muß, als ich plötzlich mit (ihrem) gedanken des "nicht sicher seins" konfrontiert wurde, der mir angesichts des gemeinsam erlebten und dem weiter und mehr und viel mehr erlebbaren irgendwie unlogisch erscheint.
nun also, durch einige (erwartete) unerwartete, knappe, unterkühlte worte, (die ich vielleicht auch falsch wahrgenommen haben könnte, jedenphalls nicht schlimm sind oder es wären; es gibt nichts denkbares, was dadurch schlimm würde, indem es ausgesprochen wird, im gegenteil: schlimm ist nur alles nicht ausgesprochene, das dann nicht vertieft werden kann, wodurch unsicherheit erst entsteht,) ein ahnen, nein, kein ahnen, eher vielleicht die befürchtung, das tragende fundament könnte aus einem eisblock bestanden haben, dessen oberfläche die sonnentagstemperaturen anschmelzen ließ, um nun auf ihm auszurutschen und sich die knochen anzuschlagen.
dabei aber beharrliche weigerung, zu sagen, das eis bräche ein nach dem höhenflug der sonnentage, weil ich den sooo nur habe stattfinden lassen können in der gewissheit des wunsches nach liebe, die zwei menschen dauerhaft trägt. und nicht in der kurzfristigen erfüllung von etwas, das diese liebe stören oder gar zerstören könnte.
ja, dies waren ein paar unvollständige gedanken innerhalb des lernprozesses, mit den einflüssen von 'temperamentvollen' temperaturschwankungen umzugehen ... (weiß auch so genau nicht, ob es das wort 'temperamentvoll' trifft.)
glaube, ohne die beiderseitige und sehr weitgehende bereitschaft, möglichst alles an- und auszusprechen, wird es nicht gehen.
ja, mein gott, sehnsucht nach einem mehr glück in der zweiten lebenshälfte, als in der ersten. glück, das multipliziert würde, indem ich es teile, und teilen möchte ich es mit ihr.
Bell On A Rip - 2007/07/17 14:42
liebe
Bell On A Rip - 2007/07/16 01:02
mit dem anteil des begehrens, den wir mühsam für immer im kopf
einsperren wollen (?), der uns aber doch den kopf fast platzen- und
im bauch ein sprengloch hinterläßt?
und was, wenn unsere macken gar keine macken sind, sondern
der auffälligste beweis für unsere gegenseitig tief empfindbare
menschlichkeit, die vielleicht nur zu tief liegt, weil wir sie
verschüttet haben?
Bell On A Rip - 2007/07/09 07:12
ein uhr fünfund
zwanzig in
der nacht,
gelüste:
zwei
frisch gebackene brötchen.
mit erdbeermarmelade ! :-)
Bell On A Rip - 2007/07/08 01:25
MACH !! DO IT !!!
Bell On A Rip - 2007/07/06 16:29
fast zwei liter wasser kochen für gerade mal eine tasse tee. jahrelang, ach, zwei jahrzehnte lang! (nie verstanden, wieso das jemand so macht; jetzt plötzlich doch ein wenig. überlege gerade, wieviele atomkraftwerke hätten vom netz genommen werden können ...) maßlosigkeit in verbräuchen, wasser-, raum-, mensch,
über- nehmen, nahme,
nommenwordensein.
jahrzehnte speiste der einst mächtige colorado-river das immer
mächtiger werdende las vegas
der andren und nun
erreicht er das meer meistens nicht mehr, also beachtet es, wenn euch
die münder trocken werden.
Bell On A Rip - 2007/07/06 15:45